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PDF-Check: worum es dabei geht
Was hier genau geprüft wird
Von der Startseite aus werden bis zu zwanzig interne Links verfolgt und auf diesen Seiten alle Verweise auf PDF-Dateien eingesammelt. Für jede Datei wird die Größe abgefragt. Anschließend wird anhand von Dateiname und Linktext geschaut, ob es sich um Inhalte handelt, die eigentlich auf eine Webseite gehören: Preislisten, Leistungsübersichten, Speisekarten, Öffnungszeiten, Anfahrt, Kurspläne, Stellenangebote.
Was ein Fund bedeutet
Ein PDF ist eine Sackgasse. Es lässt sich auf dem Handy schlecht lesen, es hat kein Menü, von ihm aus führt kein Weg zu Ihrem Kontaktformular, und in der Google-Trefferliste erscheint es allenfalls als graue Zeile ohne die Beschreibung, mit der Sie sonst Leute anziehen.
Deshalb ist die versteckte Preisliste der teuerste Fund. Genau diese Information suchen die Leute — und sie steht an der einzigen Stelle, an der Google sie kaum zeigen und ein Handy-Besucher sie kaum lesen kann. Sehr große PDFs kommen dazu: Ein gescannter Prospekt mit 20 Megabyte ist über Mobilfunk schlicht nicht abrufbar.
Unkritisch sind PDFs, die von Natur aus Dokumente sind: Formulare zum Ausdrucken, Datenblätter, Montageanleitungen. Die gehören dorthin.
Was Sie damit tun
Alles, was Kunden vor dem Anruf wissen wollen, kommt als echte Seite ins Netz: Preise, Leistungen, Öffnungszeiten, Speisekarte. Das PDF darf zusätzlich als Download bleiben — es ersetzt nur die Seite nicht.
Große Dateien lassen sich beim Export meist auf ein Fünftel drücken, wenn man die Auflösung auf Bildschirmqualität stellt statt auf Druck. Und wenn ein PDF bleibt, geben Sie ihm einen sprechenden Dateinamen — preisliste-2026.pdf statt scan_0043.pdf.
Die Grenze dieser Prüfung
Erkannt wird anhand von Namen und Linktext, nicht am Inhalt. Eine Datei namens preise.pdf, in der die Betriebsordnung steht, wird gemeldet; eine Preisliste namens dokument3.pdf nicht. Geöffnet wird keine der Dateien — es wird also nicht geprüft, ob das PDF durchsuchbaren Text enthält oder nur ein Foto der Seite ist. Und verfolgt werden zwanzig Seiten ab der Startseite, nicht Ihre gesamte Website.