Zum Hintergrund
Indexierbarkeit: worum es dabei geht
Was hier genau geprüft wird
Die Prüfung sieht an allen Stellen nach, an denen eine Seite von der Suche ausgeschlossen werden kann: die Meta-Angabe im Quelltext, der X-Robots-Tag im Antwort-Header des Servers, die robots.txt, der Canonical-Verweis und die Sitemap. Dazu der Antwortstatus der Seite selbst.
Was ein Fund bedeutet
Während eine Website gebaut wird, sperrt man sie für Suchmaschinen — das ist richtig so. Diese Sperre beim Livegang wieder zu entfernen ist ein einzelner Handgriff, und es ist der Handgriff, der am häufigsten vergessen wird. Das Muster danach ist immer gleich: Die neue Seite ist online, nach drei Wochen fällt auf, dass keine Anfragen mehr kommen, und der Verdacht fällt auf Design, Text oder Konkurrenz.
Besonders tückisch ist der X-Robots-Tag, weil er im Quelltext nicht zu sehen ist. Man kann die Seite stundenlang durchsuchen und findet nichts. Solche Sperren überleben Jahre.
Ein Canonical, das auf eine andere Adresse zeigt, wirkt ähnlich: Die Seite erklärt damit eine andere zum Original und verzichtet freiwillig auf ihre eigene Sichtbarkeit.
Was Sie damit tun
Gefundene Sperren entfernen — und danach in der Google Search Console eine erneute Indexierung anstoßen, sonst dauert es länger als nötig. Ein schneller Gegentest ohne Hilfsmittel: site:ihre-domain.de bei Google eingeben. Kommen kaum Ergebnisse, während Sie zwanzig Seiten haben, ist die Sache klar.
Die Grenze dieser Prüfung
Geprüft wird die aufgerufene Adresse. Einzelne Unterseiten können eigene Sperren tragen, die hier nicht auftauchen. Und ob eine Seite tatsächlich im Index steht, weiß nur Google selbst — diese Prüfung sagt, ob sie es dürfte.