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Mobil-Check: worum es dabei geht
Was hier genau geprüft wird
Zuerst die Viewport-Angabe im Kopf der Seite — ohne sie tut ein Handy so, als wäre es ein Bildschirm, und zeigt die Seite verkleinert. Dann, ob Heranzoomen gesperrt ist, wie viele Regeln für verschiedene Bildschirmbreiten im Stylesheet stehen, ob feste Breiten verbaut sind, ob Tabellen auf der Seite liegen und ob Ihre Telefonnummer anklickbar ist.
Was ein Fund bedeutet
Über die Hälfte Ihrer Besucher kommt mit dem Handy, bei manchen Branchen deutlich mehr. Fehlt die Viewport-Angabe, sehen diese Leute Ihre Seite in Briefmarkengröße und müssen zum Lesen hineinzoomen — die meisten tun das nicht, sie gehen zurück.
Gesperrtes Zoomen ist der unangenehmste Fund. Es wird gern eingebaut, damit das Layout nicht verrutscht, und nimmt allen, die eine Lesebrille brauchen, die einzige Möglichkeit, Ihre Seite zu lesen. Feste Breiten über tausend Pixel führen dazu, dass sich die Seite seitlich schieben lässt; Tabellen sind auf schmalen Bildschirmen der häufigste Grund dafür.
Was Sie damit tun
Viewport-Angabe ergänzen, Zoomsperre entfernen, feste Breiten durch prozentuale ersetzen. Tabellen mit mehr als drei Spalten bekommen einen eigenen Bereich, der sich waagerecht schieben lässt, damit nicht die ganze Seite verrutscht.
Und wenn Ihre Telefonnummer noch reiner Text ist: Ein Link darauf ist eine Zeile Arbeit und spart jedem Handy-Besucher das Abtippen — bei Betrieben, die telefonisch beauftragt werden, ist das die kürzeste Strecke zwischen Fund und Auftrag.
Die Grenze dieser Prüfung
Hier wird das Stylesheet gelesen, nicht die Seite gezeichnet. Ob Ihre Schaltflächen mit dem Daumen zu treffen sind, ob zwei Elemente sich überlappen oder ob das Menü auf einem schmalen Bildschirm aufgeht, sehen Sie nur im echten Browser. Nehmen Sie Ihr eigenes Handy und rufen Sie die Seite auf — diese Prüfung sagt Ihnen, ob die Grundlagen stimmen, nicht ob es gut aussieht.