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Bilder-Check: worum es dabei geht
Was hier genau geprüft wird
Alle Bilder im HTML Ihrer Seite werden eingesammelt, für die ersten zwanzig wird die Dateigröße abgefragt. Geprüft wird außerdem, ob jedes Bild ein alt-Attribut hat, ob Breite und Höhe angegeben sind, welche Dateiformate im Einsatz sind und ob Bilder verzögert geladen werden.
Was ein Fund bedeutet
Alles über 400 Kilobyte pro Bild ist auf einer normalen Website zu viel. Dass es trotzdem ständig vorkommt, liegt daran, dass Handykameras heute Dateien mit fünf Megabyte produzieren und kein Redaktionssystem den Betreiber davon abhält, sie unverändert hochzuladen.
Das fehlende alt-Attribut ist der zweite Klassiker und hat zwei Folgen: Wer die Seite mit einem Screenreader hört, erfährt nicht, was auf dem Bild ist — und Google erfährt es auch nicht. Bei fehlenden Größenangaben springt beim Laden das Layout, weil der Browser erst im letzten Moment erfährt, wie viel Platz er freihalten muss.
Was Sie damit tun
Bilder vor dem Hochladen auf die tatsächliche Anzeigebreite bringen — bei den meisten Websites sind das 1600 Pixel für ein großes Titelbild und 800 für alles andere. Moderne Formate wie WebP oder AVIF sparen bei gleicher Qualität nochmal die Hälfte und werden seit Jahren von jedem Browser verstanden.
Beim alt-Text beschreiben Sie, was zu sehen ist, nicht, was das Bild heißt: „Zwei Monteure montieren eine Photovoltaikanlage auf einem Satteldach“ statt „IMG_4021“. Rein dekorative Bilder bekommen ein leeres alt-Attribut — das ist richtig so und kein Fehler.
Die Grenze dieser Prüfung
Ob ein alt-Text gut ist, kann keine Software beurteilen. „Bild“, „Foto“ oder der Dateiname erfüllen die Bedingung technisch und helfen niemandem. Bilder, die per CSS als Hintergrund eingebunden oder erst durch ein Skript nachgeladen werden, sieht diese Prüfung nicht — und gemessen werden die ersten zwanzig Bilder, nicht alle.