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Fremde-Server-Zähler: worum es dabei geht
Was hier genau geprüft wird
Die Prüfung sammelt alle Adressen ein, die ein Browser beim Aufbau Ihrer Seite anfassen würde: Skripte, Bilder, Videos, eingebettete Rahmen, Schriften, Stylesheets, Vorverbindungen — dazu alles, was in den Stylesheets selbst per url() oder @import steht. Dann trennt sie, was von Ihrem eigenen Server kommt und was von fremden, gruppiert die fremden nach Hostname und gleicht sie gegen eine Liste bekannter Dienste ab.
Was ein Fund bedeutet
Jeder fremde Server in dieser Liste erfährt beim Aufruf Ihrer Seite die IP-Adresse Ihres Besuchers, seinen Browser und die Seite, von der er kommt — vor jeder Einwilligung, vor jedem Klick. Ob das zulässig ist, hängt vom Dienst und vom Zweck ab. Ob es nötig ist, ist meistens die interessantere Frage: Die verbreiteten Einbindungen sind Karten, Videoplayer, Schaltflächen sozialer Netzwerke und Programmbibliotheken, die man in aller Regel auch selbst ausliefern kann.
Ein besonderer Fall ist das Einwilligungsbanner, das selbst von einem fremden Server geladen wird. Dann findet die erste Datenübertragung statt, bevor der Besucher über Datenübertragungen entscheiden durfte.
Was Sie damit tun
Die Liste durchgehen und je Eintrag drei Fragen stellen: Brauche ich das? Kann ich es selbst ausliefern? Wenn nein — steht es in meiner Datenschutzerklärung? Häufig fällt allein bei Schriften, Symbolschriften und Programmbibliotheken die Hälfte der Einträge weg, ohne dass sich an der Seite sichtbar etwas ändert.
Die Grenze dieser Prüfung
Gezählt wird, was im HTML und in den Stylesheets steht. Was ein Skript erst zur Laufzeit nachlädt — und das ist bei Analyse- und Werbewerkzeugen die Regel —, ist von außen nicht sichtbar. Die echte Zahl kann höher liegen. Für einen vollständigen Blick bräuchte es einen Browser, der die Seite tatsächlich ausführt.