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Schrift & Kontrast: worum es dabei geht
Was hier genau geprüft wird
Aus Ihrem Stylesheet wird die Grundschriftgröße gelesen, also der Wert, den Sie für die Seite insgesamt festgelegt haben. Dann wird nach besonders kleinen Angaben gesucht, nach der Frage, ob alle Größen fest in Pixeln stehen, und zuletzt werden Farbpaare aus Schrift und Hintergrund herausgezogen und ihr Kontrastverhältnis berechnet.
Was ein Fund bedeutet
Sechzehn Pixel sind die Grundgröße, die jeder Browser von sich aus benutzt, und sie ist nicht zufällig so gewählt. Alles darunter liest sich mit vierzig noch gut und mit sechzig nicht mehr. Da Ihre Kundschaft im Zweifel älter ist als Ihr Webdesigner, ist das eine geschäftliche Frage und keine gestalterische.
Feste Pixelangaben haben eine zweite, unsichtbare Folge: Wer im Browser eine größere Grundschrift eingestellt hat — weil er sie braucht —, dessen Einstellung wird ignoriert. Relative Einheiten wie rem nehmen diesen Wunsch dagegen an.
Beim Kontrast ist 4,5 zu 1 der Richtwert für normalen Text. Hellgrau auf Weiß sieht auf einem guten Monitor im Büro elegant aus und verschwindet auf einem Handy in der Sonne.
Was Sie damit tun
Grundschrift auf mindestens 16 Pixel, besser 17 oder 18 bei längeren Texten. Größen in rem statt in Pixeln angeben. Und den hellgrauen Fließtext dunkler machen — das ist die häufigste Änderung an dieser Stelle und die mit dem größten spürbaren Effekt.
Wenn Sie prüfen wollen, ob es reicht: Handy raus, Seite aufrufen, ans Fenster stellen. Was dort verschwindet, ist zu hell.
Die Grenze dieser Prüfung
Berechnet werden nur Farbpaare, die im Stylesheet direkt nebeneinanderstehen. Text auf einem Bild, Farben aus CSS-Variablen oder Werte, die erst ein Skript setzt, sind so nicht greifbar — dort kann der Kontrast schlecht sein, ohne dass es hier auffällt. Umgekehrt können gemeldete Paare harmlos sein, wenn die Kombination auf Ihrer Seite gar nicht vorkommt. Die Grundschriftgröße wiederum steht nicht in jedem Stylesheet ausdrücklich drin; dann bleibt der Wert offen.