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Seitengewicht: worum es dabei geht
Was hier genau geprüft wird
Gemessen wird dreierlei: wie lange Ihr Server bis zum ersten Zeichen der Antwort braucht, wie viel der Browser insgesamt herunterladen muss, und aus wie vielen Einzelteilen die Seite zusammengesetzt ist. Für jede eingebundene Datei — Stylesheet, Skript, Bild, Schriftart — wird die Größe abgefragt und die zehn größten Brocken werden einzeln aufgeführt.
Was ein Fund bedeutet
Die Antwortzeit ist die Zeit, in der auf dem Bildschirm nichts passiert. Unter 400 Millisekunden merkt das niemand, über 800 fühlt es sich zäh an, und die Ursache sitzt fast immer im Server: ein überlastetes Shared-Hosting, eine Datenbankabfrage ohne Zwischenspeicher, ein Baukasten, der jede Seite neu zusammenrechnet.
Das Gewicht ist die zweite Hälfte. Vier Megabyte sind im Büro-WLAN eine Sekunde und im Zug auf der Strecke nach Bamberg zwanzig. Wer eine Handwerkerseite auf dem Weg zur Baustelle aufruft, wartet nicht zwanzig Sekunden.
Was Sie damit tun
Schauen Sie zuerst auf die Liste der größten Einzelteile, nicht auf die Gesamtsumme. In neun von zehn Fällen stehen dort zwei oder drei Bilder, die jemand direkt aus der Kamera hochgeladen hat — 4000 Pixel breit für einen Platz, der 800 Pixel misst. Diese drei Dateien zu verkleinern bringt mehr als jede andere Maßnahme, und es kostet eine Viertelstunde.
Steht stattdessen ein Skript ganz oben, lohnt die Frage, wofür es da ist. Bildergalerien und Animationsbibliotheken werden oft mitgeliefert und nie benutzt.
Die Grenze dieser Prüfung
Gemessen wird, was im HTML steht. Was ein Skript später nachlädt — Videos, Schriften über Umwege, Inhalte aus einem Redaktionssystem — taucht hier nicht auf, die echte Seite kann also schwerer sein als der hier genannte Wert. Gemessen wird außerdem von einem Server in einem Rechenzentrum, nicht von einem Handy im Funkloch. Die Reihenfolge der größten Brocken stimmt, die absoluten Ladezeiten Ihrer Besucher sind höher.