Zum Hintergrund
Weiterleitungen: worum es dabei geht
Was hier genau geprüft wird
Die Prüfung ruft alle vier Varianten Ihrer Startseite auf — mit und ohne www, jeweils über http und https — und verfolgt jede Weiterleitung einzeln. Für jede Variante zeigt sie den kompletten Weg mit Statuscode und zählt die Stationen. Am Ende vergleicht sie, ob alle vier am selben Ziel ankommen.
Was ein Fund bedeutet
Jede Weiterleitung ist eine zusätzliche Anfrage, bevor überhaupt etwas geladen wird. Eine ist normal und richtig. Drei oder vier hintereinander entstehen, wenn Regeln über Jahre aufeinandergestapelt wurden: erst http auf https, dann ohne www auf mit www, dann noch ein Pfad. Das kostet messbar Zeit, besonders im Mobilfunk.
Der ernstere Befund ist, wenn die Varianten an verschiedenen Zielen landen. Dann ist Ihre Seite unter mehreren Adressen erreichbar, die nicht zusammengeführt sind — und Suchmaschinen sehen mehrere Websites mit demselben Inhalt, die sich gegenseitig Konkurrenz machen.
Was Sie damit tun
Eine Variante zur richtigen erklären und alle anderen in einem Schritt dorthin weiterleiten, dauerhaft (Status 301). Ob mit oder ohne www ist Geschmackssache — wichtig ist nur, dass es eine Entscheidung gibt und dass sie überall gilt, auch im Canonical, in der Sitemap und in der Search Console.
Die Grenze dieser Prüfung
Geprüft werden die vier Varianten der Startseite. Weiterleitungen einzelner Unterseiten — etwa alte Adressen aus einem früheren Auftritt — sind hier nicht zu sehen. Wenn Sie einen Relaunch hinter sich haben, lohnt sich ein Blick in die Search Console unter „Seiten“.